Kabylova Almachan Batyrbayevna
Honorary Professor
für Internationales Institut für Differentielle Psychologie,
Kandidat der
pädagogischen Wissenschaften der Filiale
der Aktiengesellschaft Nationales Zentrum für die Fortbildung „ORLEU“ des
Fortbildungsinstituts für Pädagogen,
Aktau
Ajdschanowa S.Sch.
Honorary Professor
für Internationales Institut für Differentielle Psychologie,
Die staatliche Universität der Technologie und das
Ingineering bei Kaspie namens Sch. Essenowa, Aktau
Forschungsorientierung
und fachlich wichtige Eigenschaften des Wissenschaftlers
Die
Wissenschaft wendete sich mehrmals zum Erlernen der persönlichen Besonderheiten
der Wissenschaftlerspsychologie, betrachtete sie von unterschiedlicheò theoretischen Positionen. Die Betrachtung der Laufbahn
des Wissenschaftlers als Prozess, bedingt durch die Einwirkung der Leute und
Ereignisse, wird im Rahmen von zwei prinzipiell verschiedenen Ansätzen
geführt. Der erste Ansatz ist persönlicher Ansatz, der auf den ersten
Platz persönliche Neigungen, Vorzüge und Fähigkeiten des
Individuums stellt, und der zweite, der die Kommunikations- und Sozialisationsprozesse
als Faktore der Wissenschaflersbildung akzentuiert. Im zweiten Ansatz sind der
soziale Status des Berufs, zu erwartende soziale Belohnungen und Förderungen,
die auf den Individuum auf diesem Weg warten, sehr wichtig. Im Sozialisationsprozess
werden die anfänglichen Ziele und Erwartungen im Sinne der neuen Erfahrung,
Kenntnisse und veränderten Bedingungen ständig korrigiert. Dabei
werden auch bewusste und unbewusste Persönlichkeitsaspekte umgebaut, die
im Lernprozess in der früheren Zeit geformt worden waren.
Die
Wissenschaftler werden gewöhnlich in zwei Gruppen aufgeteilt. Fachwissenschaftler,
die in ihrem Fach schon was erreicht haben, die sich mit aktiver Wissenschafts-
und Forschungstätigkeit beschäftigen, und Fachwissenschaftler, die
erst als Wissenschaftler geformt werden und noch in der Vorbereitungsperiode
stehen. Zu den letzten gehören auch Studenten, die im Ergebnis von verschiedenen
soziologischen oder psychologischen Tests als sehr perspektiv für die
Wissenschaft betrachtet werden.
Unter
Grundvoraussetzungen der Berufsauswahl als Wissenschaftler nennt der
amerikanische Psychologe B.T. Eydryuson folgende:
1)
Familienbedingungen und Herkunft, Lebensweise und Tätigkeitsart der Eltern,
Umgebungsbedingungen, unter denen der zukünftige Wissenschaftler geboren
und aufgewachsen wurde;
2)
Kindheitsereignisse, besonders die mit der Schule und akademischer Umgebung
verbunden sind;
3)
intellektuelle und emotionelle Besonderheiten des Individuums, die im Laufe
seiner Zusammenwirkung mit der sozialen Umgebung zum Vorschein kommen.
Das Problem
der Kreativität im Zusammenhang mit den Aufgaben der Hochschule wurde in
der Arbeit von M. Hunter berührt. Er gliedert weitere fünf Haupteigenschaften
aus, die dem kreativen Forscher eigen sind:
1. Das
Interesse zu dem Komplizierten und dem Unklaren. Den kreativen Forschern ziehen
die wenig erlernten oder unklaren Phänomene an, die die Möglichkeiten
etwas Neues zu eröffnen beherbergen.
2. Perzeptuelle Offenheit. Perzeptueller Empfindungstyp ist den kreativen Personen
eigen, und die Individuen mit weniger Kreativität neigen mehr zu wertender
Beurteilung. Perzeptuelle Offenheit erlaubt es, den ganzen Komplex von
Eigenschaften wahrzunehmen, die gewöhnlich die Personen mit wenig offener
Empfindung entgehen.
Aber die perzeptuelle
Offenheit, wie M. Hunter merkte, hat zeitliche Einstellung der aktiven
kreativen Suche oder kritische Stellungnahme zur Folge. Es existieren auch
passive Arten der Erreichung einer offenen beurteilungsfreien Empfindung, wann
der Mensch in eigene unmittelbare Empfindungen eintaucht, so zu sagen „geht weg
aus dem Hause“.
Verschiedene
Methoden solches „Weggehens“ wurden von solchen Meditationsdisziplinen erarbeitet
wie Zen und Yoga. Ihr Ziel ist den Menschen von den gewöhnlichen Empfindungsweisen
zu befreien, damit er empfänglicher zu den Eigenschaften, Empfindungen und
Gedanken wird, denen er früher keine Aufmerksamkeit schenkte. Unter den
Methoden, die der Befreiung der Fantasie und Gedanken helfen, nennt der Autor
auch die Übungen der Gestaltpsychologie, „Brainstorming“ und andere.
3. Die
Neigung Fragen zu stellen. „Die notwendige Hauptbedingung der kreativen
Stellungnahme ist die Fähigkeit sich zu wundern, die verwickelten Probleme
und Lücken in den Kenntnissen zu sehen“. Diese Fähigkeit zwingt das
Individuum Fragen zu stellen.
4. Das Verantwortungsgefühl
für die Entwicklung der Wissenschaft. Kreative Forscher sehen sich als
essentielle Teilnehmer des Prozesses der Kenntnisproduktion und sie nehmen die
Wissenschaft nicht als ein äußeres Phänomen an, das getrennt
und „draußen“ existiert. Sie haben ein Verantwortungsgefühl für
die Wissenschaft.
5. Wissenschaftlicher
Wert des Produktes. Den kreativen Forscher unterscheidet nicht nur die
Leistung, sondern in erster Linie Wert seines wissenschaftlichen Produktes.
K.A. Ramul
hat versucht ganz allgemein den Beruf des Wissenschaftlers psychologisch zu
analysieren - und durch die berufliche
Tätigkeit des Wissenschaftlers in erster Linie einige persönliche
Eigenschaften und Fähigkeiten zu klären, derer Besitz für jeden
Wissenschaftler für den Erfolg seiner wissenschaftlichen Forschungsarbeit notwendig
und wichtig ist.
Als notwendige oder wichtige Eigenschaften für jeden
Wissenschaftler kann man folgende persönliche Eigenschaften halten: 1)
spontane Wissbegier. Bei einer „wissenschaftlichen Person“ muss ein „Geschmack“
zu Wissen entwickelt sein; 2) die Fähigkeit sich lange Zeit mit der
Lösung desselben Problems zu beschäftigen; 3) relativ hohes Niveau
der wissenschaftlichen Begabung. Die wissenschaftliche Begabung setzt voraus
die Entwicklung von folgenden Fähigkeiten: Gedächtnis, kreatives
Denken, Fantasie, Merkfähigkeit; 4) einzelne Persönlichkeitszüge.
Für den Erfolg der wissenschaftlichen Forschungsarbeit braucht der
Wissenschaftler außer der wissenschaftlicher Begabung auch bestimmte Persönlichkeitszüge.
Dazu außer der Wissbegier und der Fähigkeit, sich lange mit der
Lösung eines Problems zu beschäftigen, gehören folgende
Züge: Begeisterung mit eigener
Arbeit und ihren Aufgaben; Fleissigkeit – Fähigkeit und Neigung zur langen
und fleißiger Arbeit; Disziplin; Fähigkeit zur Kritik und
Selbstkritik; Unvorgenommenheit; die Fähigkeit mit den Leuten
klarzukommen.
So sind die persönlichen
Eigenschaften, derer Besitz, nach der Meinung von K.A. Ramul, notwendige und
wichtige Bedingung des Erfolgs der wissenschaftlichen Forschungsarbeit jeder
Wissenschaftler ist. Es entsteht die Frage: gibt es neben diesen Eigenschaften
noch weitere persönliche Eigenschaften, die für die Wissenschaftler
besonders wichtig sind, mindestens für einige Fächer. Auf diese Frage
soll man positiv antworten in Bezug auf den spezifischen Charakter der für
die Persönlichkeit des Wissenschaftlers notwendigen Eigenschaft.
Auf solche Weise gelten für die Forscher als
beruflich wichtig folgende Eigenschaften: Wissbegier, die Fähigkeit, sich
lange mit der Lösung eines Problems zu beschäftigen, relativ hohes
Niveau der wissenschaftlichen Begabung, kreatives Denken, reiche Fantasie,
Merkfähigkeit, Begeisterung mit
eigener Arbeit und ihren Aufgaben; Fleissigkeit; Disziplin; Fähigkeit zur Kritik
und Selbstkritik; Unvorgenommenheit; die Fähigkeit mit den Leuten
klarzukommen.
Literatur
1. Über Psychologie des Wissenschaftlers und insbesondere
über die Psychologie des Wissenschaftler-Psychologen / K.A. Ramul //
Fragen der Psychologie : 11 Ausgabejahr / Red. B.M. Teplov, W.N. Kolbanovsky, F.A. Sochin. – 1965. – ¹6 November-Dezember
1965. – S. 126-136.